Entwurmen & Impfen ![]()
Regelmäßig erhalten wir per Post freundliche Informationen per Brief oder Karte, mit denen wir daran erinnert werden, dass es wieder Zeit für unsere jährliche Auffrischimpfung ist. Einer der Tierärzte drückt Frauchen auch gerne den „Entwurmungspass“ (natürlich gedruckt von einer der führenden VetPharma-Konzerne) in die Hand, in den dann die regelmäßig erfolgten Wurmkuren eingetragen werden sollen.
Doch wie regelmäßig „sollen“ Impfungen und Wurmkuren denn nun erfolgen?
Glaubt man den Erinnerungsbriefchen, muss jedes Jahr nachgeimpft werden.
Glaubt man den Empfehlungen der ESCCAP (European Scientific Counsel Companion Animal Parasites), einer europäischen Vereinigung von Fachleuten für Parasiten von Hund und Katze, soll prophylaktisch etwa vier Mal im Jahr entwurmt werden.
Im folgenden teilen wir unsere Überlegungen mit Euch. Wie Ihr in Bezug auf eure Fellnasen entscheidet, liegt dabei natürlich in Eurer Verantwortung. Ebenso, wie Ihr noch weiter recherchiert und/oder welche Fachmeinungen Ihr zu Rate zieht.

Entwurmung
Eine chemische Entwurmung erfolgt meistens z.B. mit den Wirkstoffen Flubendazol, Fenbendazol oder Milbemycinoxim oder Praziquantel, die gegen die unterschiedlichen Wurmarten (v.a. Spul-, Rund-, Faden- und Bandwürmer) wirken. Eine Wurmkur hat entgegen der landläufigen Meinung keinerlei prophylaktische Wirkung; die ESCCAP spricht davon, dass ein gewisser Schutz gegen Würmer und ausgeschiedene Eier für etwa 3-4 Wochen besteht.
Es wird aber keine Aussage darüber getroffen, was die pharmazeutischen Wirkstoffe mit der lebensnotwendigen Bakterienflora des Darms anrichten. Es ist naheliegend, dass sie ein gehöriges Durcheinander in der bakteriellen Besiedlung des Darms anrichten, „gute“ Bakterien eliminieren und damit für „schädliche“ Bakterien Platz machen. Somit hat der Darm keine schützende Schleimhautbarriere mehr; für Würmer wird der Lebensraum „Darm“ optimiert. Ein Ungleichgewicht in der Darmflora wirkt sich immer auch auf das Immunsystem aus – und Parasiten, auch Darmparasiten, werden durch ein angegriffenes Immunsystem erst recht begünstigt.
Ein immer wieder gehörtes Argument für eine regelmäßige Entwurmung ist, dass Hunde doch nun so gerne widerliche Dinge fressen, mit möglicherweise infizierten Artgenossen spielen oder sogar am Kot anderer Hunde schnuppern und auf diese Weise sehr schnell in Kontakt mit Würmern kommen können, die er dann im Zusammenleben mit uns Menschen zügig verteilt. Jeder Mensch, der morgens dicht gedrängt mit Artgenossen mit der U-Bahn zur Arbeit fährt, kommt in Kontakt mit zahlreichen Erregern von Infektionskrankheiten. Nimmt man deshalb vorbeugend laufend Penicillin ein?
Ein gesunder Darm ist der beste Schutz gegen Parasiten, weil er ein gesundes Immunsystem garantiert. Wie auch der U-Bahn-Fahrgast mit einem intakten Immunsystem kaum an der Krankheit erkranken wird, deren Erreger er beim letzten Händedruck abbekommen hat. Für einen gesunden Darm ist vor allem die Ernährung verantwortlich, beim Hund die artgerechte Rohernährung ohne Getreide. Entgegen so mancher Vermutungen erhöht die Rohernährung nicht das Infektionsrisiko mit Würmern, im Gegenteil, das übliche, stark getreidelastige Hundefutter fördert eine Dysbakterie im Darm und damit einen Befall mit Würmern. Im Rahmen der Rohernährung gibt es genügend Möglichkeiten, das Futter mit darmparasitenabweisenden Zutaten wie Karotten, Knoblauch, Kokosöl und –flocken und vielem mehr zu bereichern. Darüber könnt Ihr Euch Ihr hier informieren.
Unter dem Einfluss der Rohernährung nimmt die Gier mancher Hunde, sich mit den Hinterlassenschaften anderer Hunde zu versorgen, deutlich ab, vor allem, wenn der Vitamin-K-Status innerhalb der Ernährung optimiert wird. Vielfach wird nämlich ein Vitamin-K-Mangel als Ursache für Koprophagie angesehen, da Darmbakterien jene K2-Formen bilden, nach denen manche Hunde so gieren. Mehr zu Vitamin K könnt Ihr hier lesen. Der oft und gerne aufgenommene Kot von Nagetieren (z.B. Hasenperlen) oder Grasfressern (z.B. Pferdeäpfel) ist wurmtechnisch unproblematisch.
Es wird (auch von Seiten der ESCCAP) immer wieder argumentiert, auch ein Wurmbefall schwäche das Immunsystem, was man z.B. an Veränderungen im Blutbild sehen könne. Dem muss entgegengehalten werden, dass es hier nicht um ein Plädoyer für Würmer geht, sondern um eine Minimierung des Wurmrisikos mit natürlichen Mitteln und einem sofortigen Eingreifen, wenn welche nachzuweisen sind.
Und wie das Penicillin erst im eingetretenen Krankheitsfall eingenommen wird, sollte der Hund eine Wurmkur auch erst bei einem positiven Befund einer Kotrobe entwurmt werden. Hierzu wird Kot von mehreren Tagen und mehreren Stellen der „Häufchen“ in ein Röhrchen gesammelt und zur Untersuchung abgegeben. Diese Untersuchung macht ebenfalls der Tierarzt, sie ist nicht teuer und gibt Aufschluss darüber, ob sich wirklich Würmer, Eier oder auch Einzeller (wie Giardien) im Darm befinden.
Nach einem positiven Befund sollte auf den Einzelfall bezogen überlegt werden, auf welche Art und Weise eine Entwurmung erfolgen sollte. Die Natur stellt für leichte Fälle genügend Möglichkeiten zur Verfügung, Darmparasiten loszuwerden. Hier könnt Ihr mehr nachlesen. Es mag aber in bestimmten Fällen auch sinnvoll sein, der chemischen Entwurmung den Vorzug zu geben – mit der anschließenden Maßgabe, eine Darmsanierung durchzuführen.
Wichtig ist, dass ein Hund vor einer Impfung wurmfrei sein sollte. Aufgrund der Störungen, die die Anwesenheit der Würmer im Stoffwechsel verursachen, könnte die gewünschte Impfantwort des Organismus geschwächt sein. Will man seinen Hund sowieso mit so wenigen Impfungen wie möglich belasten, wäre es kontraproduktiv, hierauf nicht zu achten. Deshalb sollte man rechtzeitig vor einem der vernünftigerweise inzwischen selteneren Impftermine wirklich eine Kotprobe untersuchen lassen und ggf. eine Wurmkur durchführen.
Ein verantwortungsvoller Hundehalter sollte abwägen:
Selbst ein unter Einhaltung des Protokolls chemisch entwurmter Hund bietet acht Monate im Jahr (!!) keine Garantie für Wurmfreiheit; dafür gerät seine Darmschleimhaut mindestens vier Mal im Jahr (wenn man sonstige medizinische Behandlungen außer Acht lässt) durch das Wurmmittel an sich wie auch die beigefügten Substanzen ins Ungleichgewicht und das Immunsystem erhält einen Dämpfer.
Werden etwa vier Mal im Jahr Kotproben untersucht, so mag es zwar theoretisch (!!) sein, dass am Folgetag bereits Würmer im Stuhl auftauchen – das Risiko ist aber bei einer darmoptimierten Rohernährung unserer Ansicht nach zu vernachlässigen. Dafür kann man sicher sein, alles für eine gesunde Darmschleimhaut und ein funktionstüchtiges Immunsystem getan zu haben.
Sollte ein Hund tatsächlich verwurmt sein, heißt es wieder abzuwägen, welche Entwurmungsmethode im Einzelfall in gesundheitlicher Hinsicht am erfolgversprechendsten ist. Mit einbezogen in die Überlegungen darf durchaus der Gedanke, dass das häufige Entwurmungsansinnen vieler Tierärzte sowie in Veröffentlichungen und auf Flyern von Pharmakonzernen durchaus im finanziellen Interesse derjenigen steht und mit Angst und Sorge bei Tierbesitzern auch im Bereich von Ernährung seit Jahrzehnten gut Geschäfte gemacht werden.
Sehr lesenswert sind auch die Ausführungen auf der Seite von www.barfers.de über die Anwesenheit von Würmern in Organismen und dieselbe Website gibt auch Tipps zur natürlichen Entwurmung.

Doch wie regelmäßig „sollen“ Impfungen und Wurmkuren denn nun erfolgen?
Glaubt man den Erinnerungsbriefchen, muss jedes Jahr nachgeimpft werden.
Glaubt man den Empfehlungen der ESCCAP (European Scientific Counsel Companion Animal Parasites), einer europäischen Vereinigung von Fachleuten für Parasiten von Hund und Katze, soll prophylaktisch etwa vier Mal im Jahr entwurmt werden.
Im folgenden teilen wir unsere Überlegungen mit Euch. Wie Ihr in Bezug auf eure Fellnasen entscheidet, liegt dabei natürlich in Eurer Verantwortung. Ebenso, wie Ihr noch weiter recherchiert und/oder welche Fachmeinungen Ihr zu Rate zieht.
Entwurmung
Eine chemische Entwurmung erfolgt meistens z.B. mit den Wirkstoffen Flubendazol, Fenbendazol oder Milbemycinoxim oder Praziquantel, die gegen die unterschiedlichen Wurmarten (v.a. Spul-, Rund-, Faden- und Bandwürmer) wirken. Eine Wurmkur hat entgegen der landläufigen Meinung keinerlei prophylaktische Wirkung; die ESCCAP spricht davon, dass ein gewisser Schutz gegen Würmer und ausgeschiedene Eier für etwa 3-4 Wochen besteht.
Weiterhin wird mitgeteilt, dass die Wirkstoffe der heutigen Wurmkuren nur auf die Strukturen der Würmer einwirken, die „nicht jedoch oder nur wenig im Organismus von Tier oder Mensch vorkommen“ (Quelle: http://www.esccap.de/news/wurmkuren_sorge_vor_nebenwirkungen_unbegruendet/).
Es wird aber keine Aussage darüber getroffen, was die pharmazeutischen Wirkstoffe mit der lebensnotwendigen Bakterienflora des Darms anrichten. Es ist naheliegend, dass sie ein gehöriges Durcheinander in der bakteriellen Besiedlung des Darms anrichten, „gute“ Bakterien eliminieren und damit für „schädliche“ Bakterien Platz machen. Somit hat der Darm keine schützende Schleimhautbarriere mehr; für Würmer wird der Lebensraum „Darm“ optimiert. Ein Ungleichgewicht in der Darmflora wirkt sich immer auch auf das Immunsystem aus – und Parasiten, auch Darmparasiten, werden durch ein angegriffenes Immunsystem erst recht begünstigt.
Ein immer wieder gehörtes Argument für eine regelmäßige Entwurmung ist, dass Hunde doch nun so gerne widerliche Dinge fressen, mit möglicherweise infizierten Artgenossen spielen oder sogar am Kot anderer Hunde schnuppern und auf diese Weise sehr schnell in Kontakt mit Würmern kommen können, die er dann im Zusammenleben mit uns Menschen zügig verteilt. Jeder Mensch, der morgens dicht gedrängt mit Artgenossen mit der U-Bahn zur Arbeit fährt, kommt in Kontakt mit zahlreichen Erregern von Infektionskrankheiten. Nimmt man deshalb vorbeugend laufend Penicillin ein?
Ein gesunder Darm ist der beste Schutz gegen Parasiten, weil er ein gesundes Immunsystem garantiert. Wie auch der U-Bahn-Fahrgast mit einem intakten Immunsystem kaum an der Krankheit erkranken wird, deren Erreger er beim letzten Händedruck abbekommen hat. Für einen gesunden Darm ist vor allem die Ernährung verantwortlich, beim Hund die artgerechte Rohernährung ohne Getreide. Entgegen so mancher Vermutungen erhöht die Rohernährung nicht das Infektionsrisiko mit Würmern, im Gegenteil, das übliche, stark getreidelastige Hundefutter fördert eine Dysbakterie im Darm und damit einen Befall mit Würmern. Im Rahmen der Rohernährung gibt es genügend Möglichkeiten, das Futter mit darmparasitenabweisenden Zutaten wie Karotten, Knoblauch, Kokosöl und –flocken und vielem mehr zu bereichern. Darüber könnt Ihr Euch Ihr hier informieren.
Unter dem Einfluss der Rohernährung nimmt die Gier mancher Hunde, sich mit den Hinterlassenschaften anderer Hunde zu versorgen, deutlich ab, vor allem, wenn der Vitamin-K-Status innerhalb der Ernährung optimiert wird. Vielfach wird nämlich ein Vitamin-K-Mangel als Ursache für Koprophagie angesehen, da Darmbakterien jene K2-Formen bilden, nach denen manche Hunde so gieren. Mehr zu Vitamin K könnt Ihr hier lesen. Der oft und gerne aufgenommene Kot von Nagetieren (z.B. Hasenperlen) oder Grasfressern (z.B. Pferdeäpfel) ist wurmtechnisch unproblematisch.
Es wird (auch von Seiten der ESCCAP) immer wieder argumentiert, auch ein Wurmbefall schwäche das Immunsystem, was man z.B. an Veränderungen im Blutbild sehen könne. Dem muss entgegengehalten werden, dass es hier nicht um ein Plädoyer für Würmer geht, sondern um eine Minimierung des Wurmrisikos mit natürlichen Mitteln und einem sofortigen Eingreifen, wenn welche nachzuweisen sind.
Und wie das Penicillin erst im eingetretenen Krankheitsfall eingenommen wird, sollte der Hund eine Wurmkur auch erst bei einem positiven Befund einer Kotrobe entwurmt werden. Hierzu wird Kot von mehreren Tagen und mehreren Stellen der „Häufchen“ in ein Röhrchen gesammelt und zur Untersuchung abgegeben. Diese Untersuchung macht ebenfalls der Tierarzt, sie ist nicht teuer und gibt Aufschluss darüber, ob sich wirklich Würmer, Eier oder auch Einzeller (wie Giardien) im Darm befinden.
Nach einem positiven Befund sollte auf den Einzelfall bezogen überlegt werden, auf welche Art und Weise eine Entwurmung erfolgen sollte. Die Natur stellt für leichte Fälle genügend Möglichkeiten zur Verfügung, Darmparasiten loszuwerden. Hier könnt Ihr mehr nachlesen. Es mag aber in bestimmten Fällen auch sinnvoll sein, der chemischen Entwurmung den Vorzug zu geben – mit der anschließenden Maßgabe, eine Darmsanierung durchzuführen.
Wichtig ist, dass ein Hund vor einer Impfung wurmfrei sein sollte. Aufgrund der Störungen, die die Anwesenheit der Würmer im Stoffwechsel verursachen, könnte die gewünschte Impfantwort des Organismus geschwächt sein. Will man seinen Hund sowieso mit so wenigen Impfungen wie möglich belasten, wäre es kontraproduktiv, hierauf nicht zu achten. Deshalb sollte man rechtzeitig vor einem der vernünftigerweise inzwischen selteneren Impftermine wirklich eine Kotprobe untersuchen lassen und ggf. eine Wurmkur durchführen.
Ein verantwortungsvoller Hundehalter sollte abwägen:
Selbst ein unter Einhaltung des Protokolls chemisch entwurmter Hund bietet acht Monate im Jahr (!!) keine Garantie für Wurmfreiheit; dafür gerät seine Darmschleimhaut mindestens vier Mal im Jahr (wenn man sonstige medizinische Behandlungen außer Acht lässt) durch das Wurmmittel an sich wie auch die beigefügten Substanzen ins Ungleichgewicht und das Immunsystem erhält einen Dämpfer.
Werden etwa vier Mal im Jahr Kotproben untersucht, so mag es zwar theoretisch (!!) sein, dass am Folgetag bereits Würmer im Stuhl auftauchen – das Risiko ist aber bei einer darmoptimierten Rohernährung unserer Ansicht nach zu vernachlässigen. Dafür kann man sicher sein, alles für eine gesunde Darmschleimhaut und ein funktionstüchtiges Immunsystem getan zu haben.
Sollte ein Hund tatsächlich verwurmt sein, heißt es wieder abzuwägen, welche Entwurmungsmethode im Einzelfall in gesundheitlicher Hinsicht am erfolgversprechendsten ist. Mit einbezogen in die Überlegungen darf durchaus der Gedanke, dass das häufige Entwurmungsansinnen vieler Tierärzte sowie in Veröffentlichungen und auf Flyern von Pharmakonzernen durchaus im finanziellen Interesse derjenigen steht und mit Angst und Sorge bei Tierbesitzern auch im Bereich von Ernährung seit Jahrzehnten gut Geschäfte gemacht werden.
Sehr lesenswert sind auch die Ausführungen auf der Seite von www.barfers.de über die Anwesenheit von Würmern in Organismen und dieselbe Website gibt auch Tipps zur natürlichen Entwurmung.
Impfung
Folgt man der (jährlichen) Wiederholungsimpfeinladung seines Tierarztes, erhält mops in der Regel einen Mehrfachcocktail an Impfstoffen.
Dabei hat schon vor einigen Jahren die britische Tierschutzorganisation Canine Health Concern, dass Impfstoffe krank statt gesund machen können. Auch die Mehrfachimpfung zur Grundimmunisierung im Welpenalter biete Risiken, da man bei Welpen nach erfolgter Mehrfachimpfung Autismus und Epilepsie beobachten konnte. Canine Health Concern kam zu dem Schluss, dass man sich nicht generell gegen das Impfen aussprechen sollte, aber gegen überflüssige, „die zwar dem Tierarzt nutzen, unseren Tieren aber schaden“.
(Quelle: http://odriscollhealthcare.weebly.com/, klickt auf “Good-bye to Over-Vaccination“)
Sehen wir uns die gängige Impfpraxis genauer an:
Tierische Impfstoffe enthalten fast die selben Zusatzstoffe wie die für Menschen, wie z.B. Thiomersal, das eine hochgiftige Quecksilberverbindung darstellt. Es kann das Nervensystem schädigen so wie das Nervengift Aluminiumhydroxid u.a. an der Einstichstelle zu Gewebeveränderungen führen kann (bekannt sind häufige Impfsarkome bei Katzen). Als weitere Zusatzstoffe – alle ebenfalls nicht unbedenklich – sind Formaldehyd, Antibiotika, Öladjuvantien oder Fremdproteine (oft aus Hühnerei). Mehr zu diesen Hilfsstoffen und ihren unerwünschten Nebenwirkungen könnt Ihr hier lesen.
Noch häufiger als das oft als tödlich verlaufender Krebs vorkommende Impfsarkom bei der Katze werden diese Nebenwirkungen beschrieben:
Nun soll sich das Immunsystem unter dem Einfluss einer Impfung wie gewünscht in Richtung einer Antikörperbildung entwickeln, nicht selten aber verändert sich das Immunsystem in seiner Balance komplett. Man hält dies nicht für bedenklich; es fehlt aber an einer Beurteilung des Langzeiteffekts. Impfkritiker halten aber gerade die Verschiebung in der gesundheitlichen Balance (Immunsuppression) für einen maßgeblichen Auslöser der immer mehr auch bei Hunden vorkommenden Infektanfälligkeit und Autoimmunerkrankungen.
Leider gibt es aber nicht viele Forschungen über Impfschäden bei Haustieren. Und auch die örtliche Tierarztpraxis registriert ein Symptom erst, wenn es ihrer Meinung nach ein Impfschaden ist. Welcher Tierarzt sieht nach mehr als ein paar Tagen noch einen Zusammenhang zwischen einer Erkrankung und der Impfung zuvor?
Meistens erhalten Hunde ihre Impfungen mit einem Kombiimpfstoff, beispielsweise SHPPi/LT. Die Buchstaben stehen für Krankheiten, gegen die geimpft wird:
S = Staupe, H = Hepatitis, P = Parvovivose, Pi = Parainfluenzavirus, Zwingerhusten, L = Leptospirose und T = Tollwut. Zusätzlich stehen noch Impfstoffe z.B. gegen Borreliose oder Tetanus zur Verfügung, die von manchen Tierärzten heftig beworben werden.
Doch braucht ein Hund all diese Impfungen wirklich?
Und ist es nötig, alle Impfstoffe mit einer Spritze zu verabreichen?
Es heißt: eine Impfung ist umso belastender, je mehr Impfstoffe sie enthält. Daher sollten – wenn es denn nötig sein sollte – Einzelimpfstoffe verabreicht werden.
Mediziner unterscheiden zwischen „nötigen“ (core vaccination) und „nicht so nötigen“ (non-core vaccination) Impfungen. Für nötig gehalten sind Impfungen gegen schwere und lebensbedrohliche Krankheiten wie Tollwut (welche ja leider auch auf den Menschen übertragbar ist), Parvovivose, Staupe und Hepatitis, dies sind also „core vaccinations“.
Mit dem Begriff „non-core vaccinations“ werden Impfungen bezeichnet, wo die zugrundeliegenden Krankheiten medikamentös beherrschbar sind, sich eindämmen lassen, durch beispielsweise hygienische Maßnahmen vermeidbar sind oder die keinen so schweren Verlauf nehmen. Hierzu zählen z.B. Zwingerhusten, Leptospirose oder Borreliose. Zwingerhusten kann in Tierheimen oder Zuchten grassieren, der normale Einzelhund braucht diese Impfung in der Regel nicht. Leptospirose wird in Deutschland von verschiedenen Erregerarten hervorgerufen, und könnte auch den Menschen gefährden, kommt aber nicht mehr oft vor. Leider schützen die zur Verfügung stehenden Impfstoffe nur gegen zwei Erregerarten und dies auch nur für etwa ein halbes Jahr. Auch mit der jährlichen Auffrischimpfung stünde der Hund ein halbes Jahr nicht unter Schutz und dann auch nicht einmal gegen alle vorkommenden Erregerarten. Von Impfkritikern wird zudem gesagt, dass viele Hunde gar keine ausreichende Immunantwort auf die L-Impfung entwickelten und der Impfstoff schädige das Immunsystem. Die Impfung gegen Borreliose gehört zu den fragwürdigsten: fast immer ist die Behandlung der Borreliose bei Hunden vergleichsweise einfach und der Impfstoff wirkt nur gegen eine Erregerart, die in Deutschland bei nur einem Viertel der Borrelioseerreger vorkommt. Der Borrelioseimpfstoff steht im Verdacht, chronische Arthritis zu verursachen. Mehr zur umstrittenen Borreliose-Impfung steht hier.
Ob die jährliche Wiederholungsimpfung auch wirklich nötig ist, sollte jeder Hundebesitzer kritisch hinterfragen. Schon 2003 veröffentlichten die US-Hundeimpfrichtlinien Daten, wie lange die Schutzdauer eines Impfstoffes gegen eine Krankheit anhält. Diese Daten gelten auch für die in Deutschland verwendeten Impfstoffe:
Es besteht kein nachvollziehbarer Grund, das Immunsystem des Hundes mit jährlichen – und zusätzlich noch mit unnötigen und wirkungslosen – Impfungen zu belasten. Das canine Immunsystem funktioniert ähnlich wie das menschliche, welches ein hervorragendes Immungedächtnis besitzt. Der Impfstoff soll dafür sorgen, dass sich das Immunsystem bereits mit dem (abgeschwächten oder toten) Erreger auseinandersetzt und ihn im Falle einer Infektion erkennt und eliminiert. Bei Menschen wird beispielsweise die Masern-Impfung auch nicht jährlich aufgefrischt; man setzt voraus, dass sich das Immungedächtnis auch noch lange Zeit später an das Masernvirus erinnert. Die oben genannten Zeiträume wurden durch Studien ermittelt und bei Testinfektionen der Versuchstiere zeigte sich, dass sogar nicht mehr nachweisbare Titer (= Antikörperspiegel) im Blut keine Erkrankung nach sich zogen.
Hier könnte man die Überlegung ansetzen, dass eine Impfung eventuell gar nicht so viel mit der Krankheitsanfälligkeit zu tun haben könnte und vielmehr ganz andere Faktoren beeinflussen, ob ein Organismus erkrankt oder nicht. Übersehen werden darf auch nicht, dass oftmaliges Impfen auch bedeutet, dass unsere Hunde den Nebenwirkungen aus dem Impfstoff-Herstellungsprozess öfter ausgesetzt sind. Lest dazu diesen Artikel über die Herstellung von Impfstoffen, die für Hunde ganz ähnlich hergestellt werden! Formaldehyd, Quecksilber und Aluminiumhydroxid sind nur einige der Nebenstoffe, die in der Ampulle mit enthalten sind.
Einige Hunde werden sogar krank trotz Impfung, weil z.B. bei der Lebendimpfstoffherstellung für Staupe entweder zu stark abgeschwächt (keine Immunantwort) oder zu wenig abgeschwächt (das Tier erkrankt) wurde. Oft kommt es sogar vor, dass Hunde an der Infektion erkranken, gegen die sie geimpft wurden, weil durch die Impfung nicht alle Erregerstämme abgedeckt wurden.
Auch wenn man eine Staupe-Grundimmunisierung als sinnvoll ansehen kann, dann sollte man die jährliche Wiederholungsimpfung in Frage stellen, treten doch bei der Staupeimpfung zwei schwer wiegende Nebenwirkungen auf: Die Staupeimpfvirusencephalitis, die ein bis zwei Wochen nach der Impfung auftreten kann und tödlich endet, sowie eine Immunthrombopenie, die zu inneren Blutungen führt, aber tierärztlich zu beherrschen ist. Wozu sollte man den eigenen Hund jährlich der Gefahr aussetzen, wenn man doch weiß, dass das Staupe-Virus dem menschlichen Masern-Virus äußerst ähnlich ist und das fast gleich arbeitende menschliche Immungedächtnis dem Masern-Virus ein Leben lang etwas entgegensetzen kann?
Was sollte man also tun – welche Impfungen sollte man vornehmen, welche ablehnen?
In Deutschland herrscht kein Impfzwang, noch nicht einmal für Tollwut, da Deutschland seit Jahren als tollwutfrei gilt. Lediglich bei Grenzübertritt braucht man den Tollwut-Impfnachweis. Besucht man Ausstellungen, Hundeschulen oder –pensionen sollte man gut informiert sein.
Der normale Welpenkäufer bekommt von der Grundimmunisierung seines Welpens in der Regel nichts mit. Die Kleinen werden meistens bereits zwei Mal beim Züchter geimpft, das dritte Mal soll dann beim Käufer geschehen, und viele Menschen glauben, man tut das, damit ein immer höherer Impfschutz aufgebaut wird. Das ist nicht so! Der Grund liegt darin, dass man nicht weiß, wann die mütterlichen Antikörper im Blut der Welpen abgebaut sind (Nestschutz) und man zeitlich nicht genau weiß, wann der Impfschutz nun greift. Es gilt: eine der Impfungen wird schon greifen.
Theoretisch könnte man den Welpen die Mehrfachimpfung ersparen, in dem die Antikörper mittels einer Blutuntersuchung bestimmt werden. Die Halbwertszeit der mütterlichen Antikörper ist bekannt – und damit kann errechnet werden, wann der mütterliche Schutz verschwindet und der Impfzeitpunkt ideal ist. Nach etwa zwei Wochen könnte eine erneute Titerbestimmung Aufschluss darüber geben, ob die Impfung erfolgreich war. So könnte der Welpe mit nur einer Impfung grundimmunisiert werden. Impfkritische Hundehalter sollten darauf bestehen, dass die Welpen nur mit einer Impfung aus zwei, höchstens drei Wirkstoffen versorgt werden: SP oder SHP, falls SP allein nicht zu bekommen ist. Tollwut sollte zeitversetzt später geimpft werden.
Leider wird es Welpenkäufern kaum gelingen, derart geimpfte Welpen zu erhalten, weil die Zuchtverbände fast immer die Mehrfachimpfung vorschreiben und kontrollieren. Daher empfiehlt es sich, beim neu erhaltenen Welpen eine Titerbestimmung vornehmen zu lassen und ggf. auf die dritte Grundimmunisierungsimpfung zu verzichten. Die Titerbestimmung sollte sich auch auf Tollwut beziehen, denn es ist bekannt, dass Tollwutimpfungen unter vier Monaten häufig nur einen unzureichenden Schutz aufbauen, so dass eine Wiederholungsimpfung zur Grundimmunisierung nötig wird.
Besteht ein ausreichender Titer gegen Staupe und Parvovivose, kann nach dem Zahnwechsel Tollwut einzeln hinterher geimpft werden. Muss Staupe und Parvovivose grundimmunisiert werden, sollte man Tollwut einzeln zeitversetzt hinterher impfen.
Hundehalter sollten darauf achten, dass Impfstoffe verwendet werden, die eine möglichst lange Impfschutzdauer offiziell eingetragen haben (und nicht nur ein Jahr!!!) und dies auch mit dem Klebchen und der Tierarztunterschrift im Heimtierausweis dokumentiert wird.
Nach den drei oder vier Jahren muss man entscheiden, wie weiter geimpft wird: will man einen ordentlich geführten Heimtierausweis mit offiziell bestätigtem Impfschutz oder vertraut man der tatsächlichen Wirkungsdauer der Impfstoffe, die meist weit über dem bestätigten Zeitraum liegen? In dem Fall impft man nur noch Tollwut nach.
Für den verantwortungsbewussten Mops-/Hundehalter heißt es also, sich vor dem Impftermin alles genau zu überlegen, zu recherchieren und zu entscheiden, den Tierarzt anzurufen, ob er drei- bzw. vierjährigen Impfstoff vorrätig hat, ob er ihn ggf. bestellen kann, ob er bereit ist, die Wirkdauer in den Pass einzutragen und ob er SP (bzw. SHP) und T einzeln verimpft. Genauso muss Herrchen sich überlegen, wie sein Leben mit dem Hund gestaltet ist, ob er ins Ausland fährt, selber züchtet, auf Hundepensionen angewiesen ist oder sein Hund ein chronische Erkrankung hat, so dass möglicherweise gar nicht geimpft werden darf…
Dann entscheidet das Herrchen, was wann geimpft wird – und folgt nicht blind der jährlichen Einladung zur Wiederholungsimpfung. Und man sollte nicht vergessen, dass die Gesundheit, das Immunsystem und die Abwehrbereitschaft des Hundeorganismus nicht allein von verabreichten Impfungen abhängt, sondern größtenteils von der Lebensweise und der Ernährung.
Fazit:
Für uns wurde so entschieden: Nach erfolgter Grundimmunisierung (die aufgrund der verschiedenen Herkunft der Tiere nicht immer wünschenswert verlief) wird nur noch mit langjährigem Impfstoff gegen SHP (weil derzeit kein SP für adulte Hunde auf dem Markt ist) und T geimpft. SP wird das letzte Mal im Alter von 6 oder 7 Jahren geimpft. Der Schutz sollte dann für ein Mopsleben reichen. T wird in den offiziell langen Zeitabständen je nach Gesundheitszustand weitergeimpft, um dem (geringen) Risiko einer Einschläferungsanordnung durch das Veterinäramt bei mangelndem Tollwutschutz in Verbindung mit einem theoetisch möglichen Vorfall zu entgehen. Bella wird gar nicht geimpft. Ihr Immunsystem leidet aller Wahrscheinlichkeit nach unter einem genetischen Defekt, so dass eine mögliche Immunsuppression vermieden werden soll.
Mehr zu Bellas Erkrankung und der Begründung für ihr Nicht-Impfen könnt Ihr hier nachlesen.
Quellen und zum Weiterstudieren:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/impfungen-tiere-ia.html
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/impfungen-tiere-ia.pdf
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-impfung-von-haustieren.html
http://www.netzeitung.de/genundmensch/222203.html
http://www.gesundheit-und-impffreiheit.de/
http://homeovet.org/media/0000000163.pdf
http://www.hundezeitung.de/content/7399-Impfpraxis-in-der-Kritik
http://www.dogsnaturallymagazine.com/vaccines-and-brain-inflammation/
http://www.barfers.de/impfungen_bei_hunden.html (einschließlich der Folgeseiten)
Dabei hat schon vor einigen Jahren die britische Tierschutzorganisation Canine Health Concern, dass Impfstoffe krank statt gesund machen können. Auch die Mehrfachimpfung zur Grundimmunisierung im Welpenalter biete Risiken, da man bei Welpen nach erfolgter Mehrfachimpfung Autismus und Epilepsie beobachten konnte. Canine Health Concern kam zu dem Schluss, dass man sich nicht generell gegen das Impfen aussprechen sollte, aber gegen überflüssige, „die zwar dem Tierarzt nutzen, unseren Tieren aber schaden“.
(Quelle: http://odriscollhealthcare.weebly.com/, klickt auf “Good-bye to Over-Vaccination“)
Sehen wir uns die gängige Impfpraxis genauer an:
Tierische Impfstoffe enthalten fast die selben Zusatzstoffe wie die für Menschen, wie z.B. Thiomersal, das eine hochgiftige Quecksilberverbindung darstellt. Es kann das Nervensystem schädigen so wie das Nervengift Aluminiumhydroxid u.a. an der Einstichstelle zu Gewebeveränderungen führen kann (bekannt sind häufige Impfsarkome bei Katzen). Als weitere Zusatzstoffe – alle ebenfalls nicht unbedenklich – sind Formaldehyd, Antibiotika, Öladjuvantien oder Fremdproteine (oft aus Hühnerei). Mehr zu diesen Hilfsstoffen und ihren unerwünschten Nebenwirkungen könnt Ihr hier lesen.
Noch häufiger als das oft als tödlich verlaufender Krebs vorkommende Impfsarkom bei der Katze werden diese Nebenwirkungen beschrieben:
- allergische Reaktion der Haut
- Juckreiz
- Schockzustände
- seltsame Verhaltensweisen
- Benommenheit
- Anschwellen des Kopfes
- Erbrechen
- Durchfall
- Verfärbung des Fells
- Haarausfall an der Einstichstelle
- Nekrosen
- immunbedingte Entzündungen der Blutgefäße
- Anämien
- Atemnot
- Koordinationsstörungen
- Polyarthritis
- immunbedingte Erkrankungen der Schilddrüse und verstärkte Anfälligkeit für bakterielle Infektionen
Nun soll sich das Immunsystem unter dem Einfluss einer Impfung wie gewünscht in Richtung einer Antikörperbildung entwickeln, nicht selten aber verändert sich das Immunsystem in seiner Balance komplett. Man hält dies nicht für bedenklich; es fehlt aber an einer Beurteilung des Langzeiteffekts. Impfkritiker halten aber gerade die Verschiebung in der gesundheitlichen Balance (Immunsuppression) für einen maßgeblichen Auslöser der immer mehr auch bei Hunden vorkommenden Infektanfälligkeit und Autoimmunerkrankungen.
Leider gibt es aber nicht viele Forschungen über Impfschäden bei Haustieren. Und auch die örtliche Tierarztpraxis registriert ein Symptom erst, wenn es ihrer Meinung nach ein Impfschaden ist. Welcher Tierarzt sieht nach mehr als ein paar Tagen noch einen Zusammenhang zwischen einer Erkrankung und der Impfung zuvor?
Meistens erhalten Hunde ihre Impfungen mit einem Kombiimpfstoff, beispielsweise SHPPi/LT. Die Buchstaben stehen für Krankheiten, gegen die geimpft wird:
S = Staupe, H = Hepatitis, P = Parvovivose, Pi = Parainfluenzavirus, Zwingerhusten, L = Leptospirose und T = Tollwut. Zusätzlich stehen noch Impfstoffe z.B. gegen Borreliose oder Tetanus zur Verfügung, die von manchen Tierärzten heftig beworben werden.
Doch braucht ein Hund all diese Impfungen wirklich?
Und ist es nötig, alle Impfstoffe mit einer Spritze zu verabreichen?
Es heißt: eine Impfung ist umso belastender, je mehr Impfstoffe sie enthält. Daher sollten – wenn es denn nötig sein sollte – Einzelimpfstoffe verabreicht werden.
Mediziner unterscheiden zwischen „nötigen“ (core vaccination) und „nicht so nötigen“ (non-core vaccination) Impfungen. Für nötig gehalten sind Impfungen gegen schwere und lebensbedrohliche Krankheiten wie Tollwut (welche ja leider auch auf den Menschen übertragbar ist), Parvovivose, Staupe und Hepatitis, dies sind also „core vaccinations“.
Mit dem Begriff „non-core vaccinations“ werden Impfungen bezeichnet, wo die zugrundeliegenden Krankheiten medikamentös beherrschbar sind, sich eindämmen lassen, durch beispielsweise hygienische Maßnahmen vermeidbar sind oder die keinen so schweren Verlauf nehmen. Hierzu zählen z.B. Zwingerhusten, Leptospirose oder Borreliose. Zwingerhusten kann in Tierheimen oder Zuchten grassieren, der normale Einzelhund braucht diese Impfung in der Regel nicht. Leptospirose wird in Deutschland von verschiedenen Erregerarten hervorgerufen, und könnte auch den Menschen gefährden, kommt aber nicht mehr oft vor. Leider schützen die zur Verfügung stehenden Impfstoffe nur gegen zwei Erregerarten und dies auch nur für etwa ein halbes Jahr. Auch mit der jährlichen Auffrischimpfung stünde der Hund ein halbes Jahr nicht unter Schutz und dann auch nicht einmal gegen alle vorkommenden Erregerarten. Von Impfkritikern wird zudem gesagt, dass viele Hunde gar keine ausreichende Immunantwort auf die L-Impfung entwickelten und der Impfstoff schädige das Immunsystem. Die Impfung gegen Borreliose gehört zu den fragwürdigsten: fast immer ist die Behandlung der Borreliose bei Hunden vergleichsweise einfach und der Impfstoff wirkt nur gegen eine Erregerart, die in Deutschland bei nur einem Viertel der Borrelioseerreger vorkommt. Der Borrelioseimpfstoff steht im Verdacht, chronische Arthritis zu verursachen. Mehr zur umstrittenen Borreliose-Impfung steht hier.
Ob die jährliche Wiederholungsimpfung auch wirklich nötig ist, sollte jeder Hundebesitzer kritisch hinterfragen. Schon 2003 veröffentlichten die US-Hundeimpfrichtlinien Daten, wie lange die Schutzdauer eines Impfstoffes gegen eine Krankheit anhält. Diese Daten gelten auch für die in Deutschland verwendeten Impfstoffe:
Staupe: mindestens 7 Jahre
Parvovivose: mindestens 7 Jahre
Hepatitis (CAV-2): mindestens 7 Jahre
Tollwut: mindestens 3 Jahre
Influenzavirus (Zwingerhusten): mindestens 3 Jahre
Parvovivose: mindestens 7 Jahre
Hepatitis (CAV-2): mindestens 7 Jahre
Tollwut: mindestens 3 Jahre
Influenzavirus (Zwingerhusten): mindestens 3 Jahre
Es besteht kein nachvollziehbarer Grund, das Immunsystem des Hundes mit jährlichen – und zusätzlich noch mit unnötigen und wirkungslosen – Impfungen zu belasten. Das canine Immunsystem funktioniert ähnlich wie das menschliche, welches ein hervorragendes Immungedächtnis besitzt. Der Impfstoff soll dafür sorgen, dass sich das Immunsystem bereits mit dem (abgeschwächten oder toten) Erreger auseinandersetzt und ihn im Falle einer Infektion erkennt und eliminiert. Bei Menschen wird beispielsweise die Masern-Impfung auch nicht jährlich aufgefrischt; man setzt voraus, dass sich das Immungedächtnis auch noch lange Zeit später an das Masernvirus erinnert. Die oben genannten Zeiträume wurden durch Studien ermittelt und bei Testinfektionen der Versuchstiere zeigte sich, dass sogar nicht mehr nachweisbare Titer (= Antikörperspiegel) im Blut keine Erkrankung nach sich zogen.
Hier könnte man die Überlegung ansetzen, dass eine Impfung eventuell gar nicht so viel mit der Krankheitsanfälligkeit zu tun haben könnte und vielmehr ganz andere Faktoren beeinflussen, ob ein Organismus erkrankt oder nicht. Übersehen werden darf auch nicht, dass oftmaliges Impfen auch bedeutet, dass unsere Hunde den Nebenwirkungen aus dem Impfstoff-Herstellungsprozess öfter ausgesetzt sind. Lest dazu diesen Artikel über die Herstellung von Impfstoffen, die für Hunde ganz ähnlich hergestellt werden! Formaldehyd, Quecksilber und Aluminiumhydroxid sind nur einige der Nebenstoffe, die in der Ampulle mit enthalten sind.
Einige Hunde werden sogar krank trotz Impfung, weil z.B. bei der Lebendimpfstoffherstellung für Staupe entweder zu stark abgeschwächt (keine Immunantwort) oder zu wenig abgeschwächt (das Tier erkrankt) wurde. Oft kommt es sogar vor, dass Hunde an der Infektion erkranken, gegen die sie geimpft wurden, weil durch die Impfung nicht alle Erregerstämme abgedeckt wurden.
Auch wenn man eine Staupe-Grundimmunisierung als sinnvoll ansehen kann, dann sollte man die jährliche Wiederholungsimpfung in Frage stellen, treten doch bei der Staupeimpfung zwei schwer wiegende Nebenwirkungen auf: Die Staupeimpfvirusencephalitis, die ein bis zwei Wochen nach der Impfung auftreten kann und tödlich endet, sowie eine Immunthrombopenie, die zu inneren Blutungen führt, aber tierärztlich zu beherrschen ist. Wozu sollte man den eigenen Hund jährlich der Gefahr aussetzen, wenn man doch weiß, dass das Staupe-Virus dem menschlichen Masern-Virus äußerst ähnlich ist und das fast gleich arbeitende menschliche Immungedächtnis dem Masern-Virus ein Leben lang etwas entgegensetzen kann?
Was sollte man also tun – welche Impfungen sollte man vornehmen, welche ablehnen?
In Deutschland herrscht kein Impfzwang, noch nicht einmal für Tollwut, da Deutschland seit Jahren als tollwutfrei gilt. Lediglich bei Grenzübertritt braucht man den Tollwut-Impfnachweis. Besucht man Ausstellungen, Hundeschulen oder –pensionen sollte man gut informiert sein.
Der normale Welpenkäufer bekommt von der Grundimmunisierung seines Welpens in der Regel nichts mit. Die Kleinen werden meistens bereits zwei Mal beim Züchter geimpft, das dritte Mal soll dann beim Käufer geschehen, und viele Menschen glauben, man tut das, damit ein immer höherer Impfschutz aufgebaut wird. Das ist nicht so! Der Grund liegt darin, dass man nicht weiß, wann die mütterlichen Antikörper im Blut der Welpen abgebaut sind (Nestschutz) und man zeitlich nicht genau weiß, wann der Impfschutz nun greift. Es gilt: eine der Impfungen wird schon greifen.
Theoretisch könnte man den Welpen die Mehrfachimpfung ersparen, in dem die Antikörper mittels einer Blutuntersuchung bestimmt werden. Die Halbwertszeit der mütterlichen Antikörper ist bekannt – und damit kann errechnet werden, wann der mütterliche Schutz verschwindet und der Impfzeitpunkt ideal ist. Nach etwa zwei Wochen könnte eine erneute Titerbestimmung Aufschluss darüber geben, ob die Impfung erfolgreich war. So könnte der Welpe mit nur einer Impfung grundimmunisiert werden. Impfkritische Hundehalter sollten darauf bestehen, dass die Welpen nur mit einer Impfung aus zwei, höchstens drei Wirkstoffen versorgt werden: SP oder SHP, falls SP allein nicht zu bekommen ist. Tollwut sollte zeitversetzt später geimpft werden.
Leider wird es Welpenkäufern kaum gelingen, derart geimpfte Welpen zu erhalten, weil die Zuchtverbände fast immer die Mehrfachimpfung vorschreiben und kontrollieren. Daher empfiehlt es sich, beim neu erhaltenen Welpen eine Titerbestimmung vornehmen zu lassen und ggf. auf die dritte Grundimmunisierungsimpfung zu verzichten. Die Titerbestimmung sollte sich auch auf Tollwut beziehen, denn es ist bekannt, dass Tollwutimpfungen unter vier Monaten häufig nur einen unzureichenden Schutz aufbauen, so dass eine Wiederholungsimpfung zur Grundimmunisierung nötig wird.
Besteht ein ausreichender Titer gegen Staupe und Parvovivose, kann nach dem Zahnwechsel Tollwut einzeln hinterher geimpft werden. Muss Staupe und Parvovivose grundimmunisiert werden, sollte man Tollwut einzeln zeitversetzt hinterher impfen.
Hundehalter sollten darauf achten, dass Impfstoffe verwendet werden, die eine möglichst lange Impfschutzdauer offiziell eingetragen haben (und nicht nur ein Jahr!!!) und dies auch mit dem Klebchen und der Tierarztunterschrift im Heimtierausweis dokumentiert wird.
Nach den drei oder vier Jahren muss man entscheiden, wie weiter geimpft wird: will man einen ordentlich geführten Heimtierausweis mit offiziell bestätigtem Impfschutz oder vertraut man der tatsächlichen Wirkungsdauer der Impfstoffe, die meist weit über dem bestätigten Zeitraum liegen? In dem Fall impft man nur noch Tollwut nach.
Für den verantwortungsbewussten Mops-/Hundehalter heißt es also, sich vor dem Impftermin alles genau zu überlegen, zu recherchieren und zu entscheiden, den Tierarzt anzurufen, ob er drei- bzw. vierjährigen Impfstoff vorrätig hat, ob er ihn ggf. bestellen kann, ob er bereit ist, die Wirkdauer in den Pass einzutragen und ob er SP (bzw. SHP) und T einzeln verimpft. Genauso muss Herrchen sich überlegen, wie sein Leben mit dem Hund gestaltet ist, ob er ins Ausland fährt, selber züchtet, auf Hundepensionen angewiesen ist oder sein Hund ein chronische Erkrankung hat, so dass möglicherweise gar nicht geimpft werden darf…
Dann entscheidet das Herrchen, was wann geimpft wird – und folgt nicht blind der jährlichen Einladung zur Wiederholungsimpfung. Und man sollte nicht vergessen, dass die Gesundheit, das Immunsystem und die Abwehrbereitschaft des Hundeorganismus nicht allein von verabreichten Impfungen abhängt, sondern größtenteils von der Lebensweise und der Ernährung.
Fazit:
Für uns wurde so entschieden: Nach erfolgter Grundimmunisierung (die aufgrund der verschiedenen Herkunft der Tiere nicht immer wünschenswert verlief) wird nur noch mit langjährigem Impfstoff gegen SHP (weil derzeit kein SP für adulte Hunde auf dem Markt ist) und T geimpft. SP wird das letzte Mal im Alter von 6 oder 7 Jahren geimpft. Der Schutz sollte dann für ein Mopsleben reichen. T wird in den offiziell langen Zeitabständen je nach Gesundheitszustand weitergeimpft, um dem (geringen) Risiko einer Einschläferungsanordnung durch das Veterinäramt bei mangelndem Tollwutschutz in Verbindung mit einem theoetisch möglichen Vorfall zu entgehen. Bella wird gar nicht geimpft. Ihr Immunsystem leidet aller Wahrscheinlichkeit nach unter einem genetischen Defekt, so dass eine mögliche Immunsuppression vermieden werden soll.
Mehr zu Bellas Erkrankung und der Begründung für ihr Nicht-Impfen könnt Ihr hier nachlesen.
Quellen und zum Weiterstudieren:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/impfungen-tiere-ia.html
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/impfungen-tiere-ia.pdf
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-impfung-von-haustieren.html
http://www.netzeitung.de/genundmensch/222203.html
http://www.gesundheit-und-impffreiheit.de/
http://homeovet.org/media/0000000163.pdf
http://www.hundezeitung.de/content/7399-Impfpraxis-in-der-Kritik
http://www.dogsnaturallymagazine.com/vaccines-and-brain-inflammation/
http://www.barfers.de/impfungen_bei_hunden.html (einschließlich der Folgeseiten)
- Buch: Peichl, Monika: Haustiere impfen mit Verstand. Norbert Höpfinger Verlag, 2009.