Pferdeäpfel
Niedersachsen ist ein Pferdeland. 
Das merkt man auch an den vielen Pferdeäpfeln, die auf unseren Spazierwegen so verlockend herumliegen.

Hmmm! Je frischer, desto besser! Man kann sie fressen oder sich herrlich drin wälzen! Aber auch tote Kröten, Güllespritzer oder menschliche Exk... sind sagenhaft! Leider will unser Frauchen davon überhaupt nichts wissen. Sie verbietet es uns strikt. Und wie es funktioniert hat, dass gerade ich, Suki, von diesen märchenhaften Verlockungen ablasse, erkläre ich Euch hier:
Als ich das erste Mal Anstalten gemacht habe, einen locker-leichten Pferdeapfel in den Mund zu nehmen, da ist mein Frauchen mit entsetzlich lautem Geschrei und viel Gezeter auf mich? - nein, auf den Pferdeapfel zugeschossen, hat ihn ausgeschimpft, ist auf ihm rumgetrampelt, hat ihn gehauen... Ich hab' so einen Schrecken bekommen, dass ich mich schnell verzogen habe und Frauchens Theater aus sicherer Entfernung beobachtet habe. Die anderen Spaziergänger, die das gesehen haben, haben weitererzählt, dass Frauchen nun in eine Klapse muss. Dann hat Frauchen zufrieden ihr Werk der Zerstörung angeschaut, ist ein paar Schritte weitergegangen und hat mich gerufen. Noch ein-, zweimal so eine Show, und ich habe begriffen: wenn Frauchen sich so schrecklich aufführt, kann das nur den Grund haben, dass Pferdeäpfel, tote Frösche und Gülle eigentlich mordsgefährlich sind und dass man sie besser in Ruhe lassen sollte.
Frauchen hat den Rat von Schöning, B. Dr.vet.med./Petralla, M.: ClickerTraining für Welpen, Kosmos 2002. Dort empfiehlt man allerdings, nicht wirklich auf die Kacke zu hauen, sondern nur daneben.
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